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Ursula Meckel: Wie der Mauerbau ihre Familie zerschnitt und die Kirche für sie zum Schutzraum wurde (4/5)

Ursula Meckel: Wie der Mauerbau ihre Familie zerschnitt und die Kirche für sie zum Schutzraum wurde (4/5)

91m 44s

In der vierten Folge des Podcast "Grenzgeschichte(n): Als das Grüne Band noch grau war" spricht Ines Godazgar mit Ursula Meckel, deren Familie durch den Mauerbau in Berlin getrennt wurde. Sie wurde 1949 in Ost-Berlin geboren und konnte als Kind plötzlich nicht mehr zu ihrer Oma in den Westteil der Stadt. Früh bemerkte Ursula Meckel die Lücke zwischen propagiertem Anspruch und der Realität in der DDR. Als 16-jährige musste sie wegen eines politischen Aufsatzes und trotz überdurchschnittlicher Begabung die Spezialschule für Mathematik verlassen. Einen Schutzraum fand sie in der evangelischen Kirche. Sie studierte selbst Theologie und bot als Pastorin bewusst denjenigen...

Detlef Hubert Peuker: Erst selbst geflohen, dann als Fluchthelfer verhaftet (3/5)

Detlef Hubert Peuker: Erst selbst geflohen, dann als Fluchthelfer verhaftet (3/5)

103m 32s

In der dritten Folge des Podcast "Grenzgeschichte(n): Als das Grüne Band noch grau war" spricht Ines Godazgar mit Detlef Hubert Peuker, der noch ein Kleinkind war, als seine Familie von Braunschweig nach Jena zog. Als Jugendlicher wuchs in Peuker die Unzufriedenheit mit dem System und dem Staat. Mit nur 16 Jahren gelang ihm 1969 eine waghalsige Flucht über die Berliner Mauer. Nachdem er seinem Bruder erfolgreich bei der Flucht half, flog ein weiterer Versuch zur Fluchthilfe am Grenzübergang Marienborn auf. Peuker wurde verhaftet und wegen "staatsfeindlichen Menschenhandels" inhaftiert. Es folgte eine schwere Zeit im DDR-Gefängnis, bis er von der Bundesrepublik...

Ute Juschus: Geschleiftes Dorf - Wenn die Heimat langsam verschwindet (2/5)

Ute Juschus: Geschleiftes Dorf - Wenn die Heimat langsam verschwindet (2/5)

43m 48s

In der zweiten Folge des Podcast "Grenzgeschichte(n): Als das Grüne Band noch grau war" spricht Ines Godazgar mit Ute Juschus, die über Jahre mit ansehen musste, wie ihr Heimatdorf Groß Grabenstedt immer mehr verschwand. Das Dorf in der Altmark lag direkt an der deutsch-deutschen Grenze. Ab 1952 wurden die Bewohner nach und nach zwangsausgesiedelt und verdrängt, die Häuser und Höfe verfielen. 1975 musste auch Ute Juschus mit Ihrer Familie gehen und das Dorf wurde endgültig geschleift. Auch wenn heute nur noch wenige Fundamente erhalten sind, ist der Ort an dem sich einmal Groß Grabenstedt befand, ein ganz besonderer für Ute...

Inge Jakobs: Vom Leben im geteilten Dorf Böckwitz-Zicherie (

Inge Jakobs: Vom Leben im geteilten Dorf Böckwitz-Zicherie ("Klein Berlin") (1/5)

58m 9s

In der ersten Folge des Podcast "Grenzgeschichte(n): Als das Grüne Band noch grau war" spricht Ines Godazgar mit Inge Jakobs über ihr Leben, das immer sehr eng mit der innerdeutschen Grenze verbunden war. Sie wurde 1951 in Böckwitz (Sachsen-Anhalt) geboren und erlebte als Kleinkind die „Aktion Ungeziefer“, bei der ihre Familie zwangsumgesiedelt wurde. Nach der Flucht der Familie aus der DDR, wuchs sie im Nachbarort Zicherie in Niedersachsen auf. - Nur einen Steinwurf entfernt von ihrem Geburtshaus, das dennoch für viele Jahre unerreichbar blieb.