Ursula Meckel: Wie der Mauerbau ihre Familie zerschnitt und die Kirche für sie zum Schutzraum wurde (4/5)
Shownotes
In der vierten Folge des Podcast "Grenzgeschichte(n): Als das Grüne Band noch grau war" spricht Ines Godazgar mit Ursula Meckel, deren Familie durch den Mauerbau in Berlin getrennt wurde. Sie wurde 1949 in Ost-Berlin geboren und konnte als Kind plötzlich nicht mehr zu ihrer Oma in den Westteil der Stadt. Früh bemerkte Ursula Meckel die Lücke zwischen propagiertem Anspruch und der Realität in der DDR. Als 16-jährige musste sie wegen eines politischen Aufsatzes und trotz überdurchschnittlicher Begabung die Spezialschule für Mathematik verlassen. Einen Schutzraum fand sie in der evangelischen Kirche. Sie studierte sebst Theologie und bot als Pastorin bewusst denjenigen Zuflucht, die entrechtet und kriminalisiert wurden.
Webportal Grünes Band Sachsen-Anhalt
Mehr Fotos und Infos zur Folge auch bei Instagram: Grünes Band Sachsen-Anhalt bei Instagram
Ursula Meckel am Pfarrhaus in Thale. Foto: Maike Glöckner
Protest-Banner in der Kirche in Thale. Foto: Ursula Meckel
+++ Titelbild: ullstein bild - Jürgen Ritter Autorin: Ines Godazgar Redaktion: Christine von Bose, Ines Godazgar Produktion: Heartworker Studios im Lichthaus, Halle an der Saale. Produktionsleitung, Schnitt und Ton: Julian Buch Komposition und Piano des Titeltracks „Frieden“: Julia Buch. Sprecher: Peter Godazgar +++ Die Zeitzeugeninterviews wurden gefördert durch den Beauftragter des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. +++ Die Autorin Ines Godazgar ist unter folgender Mailadresse zu erreichen: Grenzerfahrung@icloud.com +++
Neuer Kommentar