Detlef Hubert Peuker: Erst selbst geflohen, dann als Fluchthelfer verhaftet (3/5)

Shownotes

In der dritten Folge des Podcast "Grenzgeschichte(n): Als das Grüne Band noch grau war" spricht Ines Godazgar mit Detlef Hubert Peuker, der noch ein Kleinkind war, als seine Familie von Braunschweig nach Jena zog. Als Jugendlicher wuchs in Peuker die Unzufriedenheit mit dem System und dem Staat. Mit nur 16 Jahren gelang ihm 1969 eine waghalsige Flucht über die Berliner Mauer. Nachdem er seinem Bruder erfolgreich bei der Flucht half, flog ein weiterer Versuch zur Fluchthilfe am Grenzübergang Marienborn auf. Peuker wurde verhaftet und wegen "staatsfeindlichen Menschenhandels" inhaftiert. Es folgte eine schwere Zeit im DDR-Gefängnis, bis er von der Bundesrepublik freigekauft wurde und wieder in seine Geburtsstadt Braunschweig zurückkehren konnte.

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Bildbeschreibung Detlef Hubert Peuker in Braunschweig. Foto: Maike Glöckner

Bildbeschreibung Detlef Hubert Peuker 1969 am Brandeburger Tor.

Bildbeschreibung Der Fluchtweg durch die Grenzanlagen in Berlin. Fotos: Privatarchiv Detlef Hubert Peuker

+++ Titelbild: ullstein bild - Jürgen Ritter Autorin: Ines Godazgar Redaktion: Christine von Bose, Ines Godazgar Produktion: Heartworker Studios im Lichthaus, Halle an der Saale. Produktionsleitung, Schnitt und Ton: Julian Buch Komposition und Piano des Titeltracks „Frieden“: Julia Buch. Sprecher: Peter Godazgar +++ Die Zeitzeugeninterviews wurden gefördert durch den Beauftragter des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. +++ Die Autorin Ines Godazgar ist unter folgender Mailadresse zu erreichen: Grenzerfahrung@icloud.com +++

Die nächste Folge erscheint nach einer Weihnachtspause am 9. Januar 2026!

Kommentare (1)

Rose-Marie Hashash

Was für eine Geschichte? Bitte bis zum Schluss zu hören. Das ist wirklich passiert.

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